Fazialisparese

Schiefes Lachen, hängende Wange, Blinzeln beeinträchtigt, Stirnrunzeln nicht möglich - Was tun?

Was ist das?

Bei einer Fazialisparese ist die Gesichts- und Lippenmuskulatur gelähmt. Dies kann durch eine zentrale Schädigung (im Gehirn) oder durch eine Schädigung des Fazialis- Nervs ausgelöst werden.
Es können eine oder beide Seiten des Gesichts betroffen sein.
Beispielsweise sind das Heben und Senken der Augenbrauen oder Augenlider, das Rümpfen der Nase, das Spitzen und Breitziehen der Lippen betroffen.

Therapie

Bei Lähmungen des Gesichtsnervs wird unter anderem therapeutisch die Elektrotherapie mit dem VocaStim®- Verfahren angewendet.
Die gelähmte Muskulatur wird stimuliert und durch den Stromimpuls kommt es zu einer Kontraktion der Muskulatur. Die Regeneration der geschädigten Nerven wird durch diese Behandlung nicht beschleunigt, es wird jedoch eine Inaktivitätsatrophie (Muskelabbau durch Nichtnutzung) der Muskulatur verhindert.

Des Weiteren kann PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Faszilitation) angewendet werden. Hierbei wird mit Eisstimulation, Druck, Dehnung und Widerstand auf der betroffenen Muskulatur gearbeitet.

Für die Weiterführung der Therapie im häuslichen Rahmen werden verschiedenste myofunktionelle Übungen angeleitet.