Entwicklungsbedingte Unflüssigkeiten

Sprechunflüssigkeiten sind (normale) "Entwicklungsbegleiter". In der Sprachentwicklung lernen Kinder täglich neue "Regeln", die sie in das bereits vorhandene Sprachsystem einbauen müssen. Das geschieht nicht immer reibungslos. Es kann zum "Stolpern" in der Sprache kommen. Sie können im Verlauf der Sprachentwicklung schwankend zu- und abnehmen.

Als sichere Kennzeichen gelten:

  • Wiederholungen ohne Anspannung/ Anstrengung

  • keine Sprechblockaden

  • keine Begleitsymptome

  • kein Leidensdruck

Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich (bei unpassendem Verhalten) die "Entwickungsbedingten Unflüssigkeiten" manifestieren und in ein (chronisches) Stottern übergehen können. Grundsätzlich ist es aus diesem Grund enorm wichtig, die Kinder aussprechen zu lassen und ihnen nicht ins Wort zu fallen. Sie sollten vielmehr ruhig abwarten und "aktiv" zuhören.